Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Informationen



(1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle Aufträge, die der Fotografin erteilt wurden. Sie sind gültig, sobald ihren nicht unverzüglich widersprochen wird. Um den AGB zu widersprechen, muss innerhalb von drei Werktagen vom Auftraggeber schriftliche Erklärung eingereicht werden. Sofern die Fotografin abweichende Geschäftsbedingungen nicht schriftlich anerkennt, erlangen sie keine Gültigkeit.

(2) Alle von der Fotografin erstellten Produkte werden nachfolgend als "Werke" bezeichnet. Die Form oder das Medium spielen bei dieser Definition keine Rolle. Beispiele dafür sind dem Kunden übertragene Daten, Fotobücher, Abzüge und Ähnliches.

(3) Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen der Fotografin, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden.

(4) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.

(5) Sobald die unten genannten Bedingungen der AGB ganz oder teilweise unwirksam sind oder werden, sind die übrigen Bedingungen weiterhin wirksam. Die unwirksame Bedingung wird durch die gesetzliche Regelung ersetzt.


Urheber- und Nutzungsrechte



(1) Der Fotografin stehen die Urheberrechte an den von ihr angefertigten Lichtbildern und Lichtbildwerken nach dem Urhebergesetz zu.

(2) Soweit nicht anderes vereinbart, erhalten die Auftraggeber an den von der Fotografin angefertigten Lichtbildern und Lichtbildwerken ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen, nicht kommerziellen Nutzung. Das Nutzungsrecht umfasst das Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung zu nicht gewerblichen Zwecken.

(3) Eine entgeltliche Nutzung der Lichtbilder und Lichtbildwerke bedarf einer vorherigen und ausdrücklichen Zustimmung der Fotografin. Gleiches gilt im Fall einer Bearbeitung, Retusche, Verfremdung oder Umgestaltung der Lichtbilder und Lichtbildwerke, auch bei Foto-Composings, Montagen oder sonstiger Manipulationen.

(4) Die Übertragung der Nutzungsrechte erfolgt grundsätzlich erst nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung.

(5) Verwendet der Auftraggeber die Werke in Online- oder Printmedien (ausschließlich für den privaten Gebrauch), ist die Fotografin als Urheberin zu nennen. Das Recht auf Namensnennung darf nicht verletzt werden. Andernfalls hat die Fotografin das Recht auf Schadensersatz.

(6) Den Auftraggebern ist die Vervielfältigung und Bearbeitung im Sinne von § 60 UrhG nur dann gestattet, wenn ihnen die hierfür erforderlichen Rechte von der Fotografin übertragen worden sind. Die Anwendung von § 60 UrhG wird ausdrücklich ausgeschlossen.

(7) Es gibt keinen Anspruch auf Herausgabe von Originaldateien, Negativen oder sonstige Rohdateien.


Leistungsumfang



(1) Die Fotografin stellt dem Auftraggeber für 90 Tage nach Grundoptimierung eine Online-Galerie zur Verfügung, über die der Auftraggeber die gewünschten Lichtbilder als Grundlage zur Erstellung der Endprodukte auswählen kann.

(2) Anschließend werden die Werke von der Fotografin bearbeitet und die Fotografin verpflichtet sich den Auftrag schnellstmöglich zu beenden und die vereinbarte Übergabe, im Zweifel den elektronischen Versand an ein vom Auftraggeber genanntes Email-Konto der Werke an den Auftraggeber zu veranlassen.

(3) Der Auftraggeber kennt den fotografischen und bildgestalterischen Stil der Fotografin und ist sich daher bewusst, dass die Werke des Auftraggebers in einem ähnlichen Stil bearbeitet werden.

(4) Die Fotografin liefert die fertige Box inkl. Datenmedium mit den bearbeiteten Hochzeitsbildern oder Shootingfotos in hochauflösendem JPG-Format innerhalb von max. 6 Wochen nach der Hochzeit oder des Shootings.


Vergütung, Fälligkeit und Eigentumsvorbehalt



1) Für die Erstellung der Werke wird ein Honorar erhoben. Dies kann als Honorar, Tagessatz oder vereinbarte Pauschale erfolgen. Der Auftraggeber trägt die ggf. anfallenden Nebenkosten wie Fahrkosten, Übernachtungskosten, Requisiten, Studiomiete oder Ähnliches.

(2) Die von der Fotografin erstellen Angebote gelten als Kostenvoranschläge, die unverbindlich sind. Sollten während der Produktion unvorhergesehene Kosten entstehen, sind diese von der Fotografin aufzuzeigen und können im Nachhinein in Rechnung gestellt werden. Wird die vereinbarte Produktionszeit überschritten, so ist eine zusätzliche Vergütung in angemessener Höhe zum vereinbarten Honorar zu leisten. Dies gilt nur, wenn der Fotografin die Verlängerung der Produktionszeit nicht zu vertreten hat.

(3) Der Vergütungsanspruch wird mit Zugang der Rechnung fällig.

(4) Bei einer Terminvereinbarung für ein Shooting oder eine Hochzeitsreportage ist eine Anzahlung in Höhe von 50% der vereinbarten Gesamtvergütung zu leisten.

(5) Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ab Rechnungsdatum vollständig zu begleichen. Andernfalls gerät der Auftraggeber ohne weitere Mahnung 30 Tage nach Zugang der Rechnung in Verzug. Dann ist der Fotograf berechtigt, den Auftraggeber kostenpflichtig abzumahnen. Weitere Rechte des Fotografen, insbesondere etwaige Schadensersatzansprüche, bleiben unberührt.

(6) Die Werke bleiben Eigentum der Fotografin, solange die Bezahlung noch nicht vollständig geleistet wurde. Erst nach dem Begleichen der Rechnung werden die Werke dem Auftraggeber übergeben.


Haftung



(1) Die Fotografin haftet für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Vertragspflichten stehen, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Fotografin haftet weiter sowohl für Schäden aus der Verletzung des Lebens, Körpers oder der Gesundheit als auch für die Verletzung von wesentlicher Vertragspflichten, die er durch schuldhafte Pflichtverletzung herbeigeführt hat. Bei Schäden an den Werken wie beispielsweise den Dateien, ausgedruckten Bildern, USB-Sticks oder Fotobüchern haftet die Fotografin ebenfalls nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsätzlichkeit.

(2) Die Organisation und Ausführung der vereinbarten Leistungen werden mit größtmöglicher Sorgfalt durchgeführt. Sollte jedoch aufgrund von Umständen, die der Fotografin nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen etc.), kein Fotograf zum vereinbarten Termin zur Verfügung stehen oder verspätet eintreffen, kann keine Haftung für jegliche daraus resultierenden Schäden und Folgen übernommen werden. Natürlich ist die Fotografin bemüht in diesem Fall dringend für einen Ersatzfotografen zu sorgen.

(3) Die im Rahmen der Vertragspflichten entstehenden Rohdaten und Werke werden sorgfältig von der Fotografin verwahrt. Die Fotografin ist berechtig die aufbewahrten Daten nach einem Jahr seit Rechnungsstellung zu vernichten.

(4) Für die Lichtbeständigkeit und die Dauerhaftigkeit der Werke haftet die Fotografin nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Fotomaterials.

5. Der Versand der Werke erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers.


Datenschutz (Siehe Datenschutzrichtlinien)



(1) Personenbezogene Daten, die zur Erfüllung des bestehenden Vertragsverhältnisses an die Fotografin übermittelt oder von diesem erhoben werden (beispielsweise Namen, Adressdaten und Rechnungsinformationen), können verarbeitet und soweit dies nach dem Grundsatz der Datenminimierung geboten erscheint im Rahmen einer Kundenkartei dauerhaft gespeichert werden.

(2) Die Fotografin verpflichtet sich jedoch alle Daten vertraulich zu behandeln.


Lieferzeiten, Reklamationen und Ausfallhonorar



(1) Der Auftraggeber hat das Recht, die Buchung der Fotografin zu stornieren. Für die Stornierung steht dem Fotografen ein Ausfallhonorar zu. Erfolgt eine Absage/Kündigung des Auftrages durch die Auftraggeber, aufgrund nicht von dem Fotografen zu vertretener Gründe, so bleiben die Auftraggeber zur Zahlung des vereinbarten Entgeltes in nachstehendem Umfang verpflichtet:

(2) Bei einer Stornierung bis zu 3 Monaten vor dem gebuchten Termin muss 50% des vereinbarten Honorars geleistet werden. Der Betrag entspricht der Terminreservierungsgebühr/Anzahlung.

(3) Erfolgt die Kündigung weniger als drei Monate vor Beginn der Hochzeit, steht dem Fotografen die vereinbarte Vergütung in vollem Umfang zu.

(4) In allen vorgenannten Fällen bleibt es den Auftraggebern unbenommen nachzuweisen, dass der Auftragnehmerin kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.